Erst kommt das Fressen, dann die Moral? Risikokommunikation für die Lebensmittelbranche

In einer perfekten Welt würde es keinen Streit über Risikoinformationen geben. Denn kluge Wissenschaftler, vorsichtige Unternehmer, risikomündige Verbraucher, unaufgeregte Nichtregierungs-Organisationen sowie Journalisten, denen es allein um die Wahrheit geht, würden es dazu gar nicht erst kommen lassen. Dem ist aber nicht so; die Welt ist nicht perfekt.

 

In der Wissenschaft kommt der zwanglose Zwang des besseren Arguments nicht immer zum Zuge. Unter Unternehmen gibt es schwarze Schafe. Bürgerinitiativen bauschen zuweilen Phantomrisiken auf und Medien überzeichnen aus Sensationsgier Risiken zu Risikoplagen. Auch reicht das Risikowissen der Verbraucherinnen und Verbraucher selten aus, um angemessene Entscheidungen zu treffen. Unter solchen Bedingungen ist Risikokommunikation schwierig und kann paradoxe Wirkungen haben.

Weiter siehe: https://www.researchgate.net/publication/268523343_Erst_kommt_das_Fressen_dann_die_Moral_Risikokommunikation_fur_die_Lebensmittelbranche

This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

Comments are closed.